Alles, was schwimmt, fliegt und fährt
Alles, was schwimmt, fliegt und fährt
 

Nach dem1. Weltkrieg war Deutschland keine Seemacht mehr. Die Autoren be- richten über die Ausgangslage nach dem Versailler Vertrag, stellen die Schif- fe vor, die der Reichsmarine geblieben waren und beschreiben ihre Neubauten. Das Buch bietet einen faktenreichen Überblick über die großen und kleinen Schiffsklassen der Reichs- und Kriegsma- rine. Schlachtschiffe, Schwere Kreuzer, Flugzeugträger, Zerstörer, Torpedoboote, Minensucher, U-Boote und Segelschul-schiffe werden in Wort und Bild mit ihren historischen und technischen Daten vor- gestellt. Die bedeutenden Unternehmen der Marine im Krieg erzählen die Verfas-

                                                    ser in besonderen Kapiteln.

 

Ulf Kaack  Harald Focke

Die Schiffe der Reichs- und Kriegsmarine 1921 bis 1945

224 S., 400 Abb., Großformat, ISBN 978-3-86245-742-7,

Sonderpreis 10 €

Zu unserem Buch

 

Nach der Niederlage des Kaiserreichs im Ersten Weltkrieg und der Selbstversenkung der an die Siegermächte auszuliefernden Flotte in der Bucht von Scapa Flow war Deutschland keine Seemacht mehr. Der Versailler Vertrag von 1919 beschränkte nicht nur erheblich die Zahl der Offiziere und Mannschaften der Reichsmarine in der Weimarer Republik, sondern auch ihre Ausrüstung. Von ihr ging keinerlei Bedrohung anderer Staaten mehr aus. In diesem Buch berichten wir über die Ausgangslage und den organisatorischen Neuaufbau der Reichsmarine, den der Reichstag Ende März 1921 mit dem neuen Wehrgesetz beschloss.


Die Siegermächte bestimmten auch die Aufgaben der Reichsmarine als rein defensiv. Wir stellen die ihr dafür verbliebenen  Schiffe nach Art, Größe und Bewaffnung vor und zeigen, wie sie verwendet wurden. Darüber hinaus beschreiben wir die Neubauten der Reichsmarine, beginnend mit dem Schulkreuzer „Emden“ 1925 über den Kreuzer „Königsberg“ bis hin zum innovativen „Panzerkreuzer A“, der späteren „Deutschland“. Ihre Erbauer berücksichtigten einerseits die Bestimmungen des Versailler Vertrages, suchten zugleich aber Lücken, um mit zahlreichen technischen Neuerungen einen leistungsfähigen und zugleich kompakten Schiffstyp zu schaffen.

 

Gut zwei Jahre nach der Machtübertragung an Adolf Hitler und die NSDAP Ende Januar 1933 wurde mit der Allgemeinen Wehrpflicht im März 1935 auch die Bezeichnung „Kriegsmarine“ eingeführt. Ebenfalls 1935 entfielen durch das deutsch-britische Flottenabkommen die maritimen Beschränkungen von Versailles: Die Kriegsmarine durfte gut ein Drittel der Tonnage der Royal Navy erreichen. Damit begann für sie eine neue Epoche, die wesentlich durch die Aufrüstung geprägt wurde.


Die Schwerpunkte unserer Darstellung liegen – dem Konzept eines Typenatlas entsprechend – bei der Präsentation des rasch einsetzenden Neubauprogramms der Kriegsmarine ab 1936, zunächst der Schlachtschiffe „Scharnhorst“ und „Gneisenau“, dem Ausbau der „Deutschland“-Klasse und dem Schweren Kreuzers „Prinz Eugen“ und schließlich bei der „Bismarck“-Klasse. Diese Einheiten veränderten den Charakter der defensiven deutschen Marine der Weimarer Zeit wesentlich. Insgesamt entsteht ein anschauliches Bild der neuen kampfkräftigen Marineeinheiten vom Schlachtschiff bis zum U-Boot. Denn neben den Überwasserschiffen berücksichtigen wir selbstverständlich auch die Entwicklung dieser im Zweiten Weltkrieg so bedeutsamen Waffe.


Ergänzend zu unseren ausführlichen Beschreibungen aller wichtigen Schiffstypen mit den wesentlichen technischen Daten im Überblick berichten wir über ihren Einsatz bei den wichtigsten Marine-Operationen im Zweiten Weltkrieg zwischen 1939 und 1945, teilweise in besonders hervorgehobenen Kapiteln. Wir haben uns bemüht, dabei den aktuellen Informationsstand zu erreichen.


Großen Wert haben wir darauf gelegt, sowohl die Typenbeschreibungen als auch die Operations-Berichte mit aussagestark zu illustrieren. Neben Fotos haben wir eindrucksvolle Gemälde und computeranimierte Grafiken ausgewählt, um die Darstellung nicht nur informativ, sondern auch anschaulich zu gestalten. Wo immer es uns möglich war, haben wir auf selten veröffentlichtes Material zurückgegriffen; andererseits haben wir auch klassische Fotos erneut aufgenommen, weil wir glauben, dass unsere Leser sie in einem Typenatlas mit Überblickscharakter erwarten.

 

Wir danken allen, die uns mit Informationen, Hinweisen und Kontakten unterstützt oder uns Abbildungen zur Verfügung gestellt haben.

 

Harald Focke und Ulf Kaack                     

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