Alles, was schwimmt, fliegt und fährt
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Bremens letzte Liner
Die großen Passagierschiffe
des Norddeutschen Lloyd nach 1945

Großformat, 184 Seiten,

267 Abbildungen, 25 farbig

 

V E R G R I F F E N

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der Norddeutsche Lloyd in Bremen kehrte als einzige deutsche Reederei nach dem Zweiten Weltkrieg mit Passagierschiffen in den Liniendienst auf den Nordatlantik zurück. Das Buch erzählt die Geschichte der BERLIN, BREMEN und EUROPA zwischen Bremerhaven und New York von 1954 bis 1971, ihre Zeit als GRIPSHOLM, KUNGSHOLM und PASTEUR sowie ihr Schicksal nach dem Verkauf durch den Lloyd. Viele teils farbige Abbildungen und nostalgische Dokumente machen die Epoche der letzten Bremer Liner wieder lebendig.    

Pressestimmen über "Bremens letzte Liner"

 

Klaus-Rainer Grupe im Hamburger Rundbrief:

Die Texte sind sehr flüssig und gut lesbar geschrieben,vermitteln aber dennoch viel Stoff und zahlreiche interessante Episonden. Focke widersteht erfolgreich der Versuchung, sich in zu vielen Details oder sehr technischen Spezialitäten zu verlieren.

 

So entsteht ein überaus plastisches Bild der letzten NDL-Liner, eine hervorragende, oft recht unterhaltsame Lektüre, die aber keineswegs den "Tiefgang" vermissen lässt, den auch der anspruchsvolle Shiplover bei einem solchen Thema erwarten kann.

 

Die reichhaltige Ausstattung des Bandes mit Bildmaterail in der bei Hauschild gewohnten erstklassigen Druckqualität leistet einen weiteren entscheidenden Beitrag dazu, die letzte Epoche der NDL-Transatlantikdienste vor dem Auge der Leserschaft noch einmal lebendig werden zu lassen. Vergleichbar ausführliche Abhandlungen über die drei Nachkriegs-Liner des NDL gab es bisher nicht; insofern schließt das Werk eine Lücke.

 

Focke schreibt im Vorwort, das Buch wende sich nicht an "... über alles umfassend informierte Experten". Meiner Meinung nach ist sein Werk jedenfalls auch ein Gewinn für das bereits sehr gut ausgestattete Bücherbord eines Shiplovers mit besonderem Interesse für Passagierschiffe.

 

Allen anderen an der Geschichte der bundesdeutschen Handelsschiffahrt Interessierten kann diese Neuerscheinung aus Bremen ebenfalls nur wärmstens empfohlen werden.

Christian Ostersehlte im Bremischen Jahrbuch:
Der Autor hat über die drei Schiffe viel Material gesammelt und präsentiert es in einer locker-erzählenden, dennoch sehr faktenreichen Form. Allein stilistisch ist das Buch sehr angenehm zu lesen.

 

Hinzu kommt, dass Focke nicht, wie manch anderer Schifffahrtsautor, kleinkariert am unmittelbaren Thema klebt,sondern in seiner Darstellung weite Horizonte eröffnet. Viel Zeitkolorit wird unverkrampft in die Darstellung einbezogen, so liest sich das Buch auch als ein substantielles Stück Nachkriegswestdeutschland.

 

Der Siegeszug der Luftfahrt (...) wird als wichtigste Erklärung des Niedergangs der traditionellen Passagierschifffahrt sehr schön und plastisch herausgearbeitet.

 

Dasselbe gilt für die deutsche und ausländische schwimmenden Konkurrenz, eine zum Vergleich unerlässliche Thematik, die der Vf. souverän überblickt und einflechtet. Auch die übergeordnete Politik des Lloyd kommt dabei nicht zu kurz.

 

Focke schreibt kritisch über die teilweise vorhandenen Illusionen der Geschäftsleitung, die retten wollte, was aber langfristig nicht mehr zu retten war. Auf diese Weise vermag er eine glaubwürdige Position aufzubauen. Der Vf. lässt sich eben nicht, wie andere Autoren, oberflächlich vom billigen, lokalpatriotisch in Bremen stets so wohlfeilen "Lloyd-Mythos" vereinnahmen. (...)

 

Dass Focke dem Leser zahlreiche wertvolle Bildquellen zugänglich macht und auch das Vorleben der Schiffe als schwedische bzw. französisiche Liner schkundig schildert, sei nur der Vollständigkeit halber angefügt. (...)

 

Bücher von dieser Machart hätte man gerne öfter.

Jahrbuch der Männer vom Morgenstern:
Das Buch ist ein wichtiger Beitrag zur Sozialgeschichte der deutschen Passagierschifffahrt. 

 

Und das meint "lahrdeco" aus Luxemburg bei Amazon:

Herr Focke hat wirklich gute Arbeit geleistet. Drei Schiffe werden unter die Lupe genommen, die MS BERLIN, TS BREMEN und die MS EUROPA. Der alten PASTEUR alias TS BREMEN werden ganze 78 Seiten gewidmet, was ich persönlich sehr schätze, da es mein Favorit ist.

 

Die PASTEUR als solche wurde textlich wohl betreut, es fehlen mir nur ein paar schöne Fotos aus der Zeit von 1939, die das Schiff im Art Deco Ambiente zeigt. Dies ist aber durchaus zu verzeihen, dafür belohnt Herr Focke den Leser mit Details vom Bau, Indienststellung, Kriegswirren bis zum Verkauf an den Lloyd.

Viele schöne Farbfotos der drei Schiffe, inklusive Werbeträger, Pläne sind vorhanden, gemischt mit zeitgenössischen Fotos.

 

Das Werk ist durchaus gelungen, und es hat einen Sonderplatz in meiner Buchsammlung der Schiffe.



 



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